Buch "Auf Feuerflügeln"

Im Frühjahr des Jahres 2006 entstand aus einem Lyrik-Kurs ein kleiner Gedichtband. Sechs Dichterinnen und Dichter haben ihre Verse zu einer gemeinsamen Anthologie verarbeitet. Heraus kam ein Büchlein mit dem Titel "Auf Feuerflügeln".  Die Herausgeberin ist Sandy Green,  eine der Teilnehmerinnen, die selbst auch schon Werke veröffentlicht hat.

Hierzu fanden auch einige Lesungen statt: Eine im Odenwald, zwei am Bodensee und eine am 30.08.2006 beim Darmstädter Spätleseabend (mit mir).


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Nähere Einzelheiten und mehr Bilder unter:

www.sandy-green.de

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 Pressestimmen:

Vom Glück der Liebe und Schmerz der Trennung

(jh) Liebe zu geben und zu empfangen, wie im "siebten Himmel" zu schweben und sich inbrünstig nach jemandem zu sehnen - all das sind keine Phänomene der Moderne. Nein, es sind Empfindungen, die so alt sind wie der Mensch selbst und die aus diesem Grunde schon immer Eingang in die Literatur fanden.
Schließlich: Seelenzuständen Worte zu verleihen, wirkt befreiend und hilft, Unbegreifbares fassen zu können. Diese Worte klingen heute natürlich längst nicht mehr wie in Antike oder Mittelalter - und längst ist auch die Körperlichkeit der Liebe kein Tabu mehr.
Die Dichterlesung von Sandy Green und Barbara Poll anlässlich der Vorstellung ihrer Anthologie "Auf Feuerflügeln" im Alten Rathaus Birkenau vermittelte es eindrücklich: Wenn in den Gedichten von "bebenden Körpern", "Berührungsgier", einem "Glutkuss" oder "Körperlust" die Rede ist, so charakterisiert dies auch den "modernen" Umgang mit der Liebe. Mit Bedacht ausgewählte Kostproben legten den Zuhörern am Freitagabend die schillernden Facetten des "höchsten aller Gefühle" ans Herz. Die Werke, die in ihrer Gesamtheit ein "feuriges Plädoyer für die Liebe" darstellen wollen, handeln von erfülltem Glück, von Beziehungsalltag, gemeinsamem Lachen, aber auch Streit und Distanz, von Sehnsucht und Geborgenheit.
Liebe als Ort der Zuflucht
"Wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von der Angst vor Krieg und Terroranschlägen, von dem Mangel an Toleranz und Respekt und Begriffen wie `menschlichem Kapital". Dem setzt das Buch die unendliche Magie der Liebe entgegen", erläuterte Sandy Green die Idee, die hinter ihrer Veröffentlichung steckt. Im Wechsel brachten sie und Poll lyrische Kurzwerke von Jacob Kindler, Ottmar Meschenmoser, Soraya Gold, Connie Albers sowie sich selbst zu Gehör - alle sechs Autoren haben der neuen Anthologie, zum Teil mit Erstveröffentlichungen, ihren Stempel verliehen. In Form, Sprache, Inhalt und Art, die Liebe in Bildern und Emotionen darzustellen, sind sich die Gedichte, trotz unterschiedlicher Verfasser, jedoch recht ähnlich.
Als besonders prägnant erweist sich auch die Vielzahl an Naturbildern. Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch die im Februar erschienene Veröffentlichung. Immer wieder ist der "Schauplatz" der Gedichte unter freiem Himmel situiert, leuchten Mond und Sterne, dient der Strahl der Sonne als metaphorisches Bild für eine tiefe Empfindung. Zweifelsohne: Bekannte Motive wie diese erleichtern das Verständnis - eindrücklicher ist es jedoch mit Sicherheit, die Gedichte vor sich liegen zu haben und in eigener Rezeptionsgeschwindigkeit seiner Phantasie und Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen. Insbesondere, weil die Gedichte verhältnismäßig kurz sind und in der Lesung sehr dicht aufeinander folgten, konnte man sich an mancher Stelle des Eindrucks nicht erwehren, etwas Wichtiges verpasst zu haben.
"Jahreszeiten einer Liebe"
Vereinzelt hob sich auch ein Werk deutlich von der Masse ab, überzeugte durch seinen sprachlichen Anspruch sowie auch durch den zum Nach- und Weiterdenken anregenden Inhalt. Die "Jahreszeiten einer Liebe", die auch von Farbmetaphorik leben, sind ein solches Beispiel: Ist für das lyrische Ich im Frühling der Beziehungshimmel noch ungetrübt und strahlend "blau", so sind die Partner im Sommer bereits "rot vor Zorn", und im Herbst erweist sich ihre Verbindung schon nicht mehr als das "Gelbe vom Ei". "Ich fürchte mich vor dem Winter", lautet schließlich der letzte Vers des lyrischen Kurzwerkes. Einprägsam sind durchweg auch die Titel der Gedichte, die bereits in die jeweilige Stimmung einführen: Mit "Glücksstern", "Träumerei", "Verführung", "Zauberwelten" und "Samtpfoten" wären nur einige genannt.
Und allesamt lassen sie ein wenig von der Magie der Liebe erahnen, von der Green zum Auftakt der Lesung sprach. Harmonisch in dieses Konzept fügten sich die gesanglichen Vorträge des Baritons Olaf Bitzer rund um die Liebe. Mit den Arien "Ein Mädchen oder Weibchen" und dem "Wiegenlied" des Lothario sowie den Liedern "Alma del core" und "Caro mio ben" schuf der Sänger einen passenden atmosphärischen Rahmen.

 

Lesenswert: Liebeslyrik auf Feuerflügeln
Mal romantisch, mal erotisch oder komisch / Neues Buch von Sandy Green vorgestellt
 
Lindenfels/Fürth. In Lindenfels und Fürth ist sie längst keine Unbekannte mehr: Sandy Green, 1969 in Mannheim geboren und im Odenwald aufgewachsen, hat sich schon früh einen Namen als Autorin gemacht. Nun hat sie einen Gedichtband, eine Anthologie, herausgegeben, unter dem Titel "Auf Feuerflügeln - Liebeslyrik romantisch, erotisch, komisch".
"Wir leben in einer Zeit, in der die Angst vor Terroranschlägen uns beherrscht, in einer Zeit fehlender Toleranz und mangelnden Respektes", sagt Green zum Hintergrund der Anthologie - eine kalte, traurige Zeit, in der Worte wie "Wärme" und "Vertrauen" eigenartig fremd klingen.
Und genau darum geht es in dem Gedichtband, den die Green nun herausgegeben hat. Sechs Dichterinnen und Dichter haben sich die Liebe zum Thema gemacht, haben sich mit ihrer Romantik, Sinnlichkeit und auch mit ihrer heiteren Seite beschäftigt. Herausgekommen ist ein berührendes Plädoyer für die Liebe, das in seiner abwechslungsreichen Art für Jeden die passenden Worte bereithält. Nicht nur von Schmetterlingen im Bauch ist zu lesen, auch von Zweifeln und Ängsten, von Leidenschaft, Sehnsucht und Vertrauen. Ein Buch, das vom ersten Verliebtsein ebenso erzählt wie von der tiefen Wärme einer lebenslangen Partnerschaft. Den Autoren flossen ausdrucksstarke Bilder aus der Feder, die zu Herzen gehen und in sich Leser sofort wieder finden.
Mitgewirkt haben Sandy Green mit ihren hessischen Mitautorinnen Connie Albers aus Kelkheim und Soraya Gold sowie dem Ravensburger Dichter Ottmar Meschenmoser, Barbara Poll aus Lübbecke und Jakob Kindler aus Rheinau in der Schweiz.
Sandy Green, deren Gedichte schon mehrfach prämiert wurden, hat bereits eine Anthologie herausgegeben sowie einen Gedichtband und einen Erzählband veröffentlicht. Sie ist Mitglied im Literarischen Zentrum Rhein-Neckar e.V. "Räuber 77" und hat ihre Texte bereits bei zahlreichen Lesungen vorgestellt. z
© Bergsträßer Anzeiger - 13. März 2006

 

 

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